Mainz fördert Einzelhandel mit Porträtkampagne und Parkhausgutscheinen

Mainz fördert Einzelhandel mit Porträtkampagne und Parkhausgutscheinen
Mainz fördert Einzelhandel mit Porträtkampagne und Parkhausgutscheinen | Bild: Martin Bahmann / CC BY-SA 3.0

Die Stadt Mainz hat eine groß angelegte Kampagne gestartet, um den innerstädtischen Einzelhandel während laufender Bauarbeiten sichtbarer zu machen. Unter dem Titel Mainz bleibt offen werden Porträts von sechs Geschäftsleuten gezeigt, begleitende Informationen gebündelt und finanzielle Anreize für Kundinnen und Kunden angeboten.

Kampagne und Bildkonzept

Das Wirtschaftsdezernat und die Wirtschaftsförderung haben die Kampagne gemeinsam mit der Mainzer Designagentur Honey Studio entwickelt. Die Motive wurden von der Fotografin Linda Deutsch aufgenommen. Gezeigt werden die Geschäftsleute vor ihren Läden in winterlicher Atmosphäre, teilweise mit Baustellenelementen im Hintergrund. Ziel sei eine ehrliche Kommunikation statt Beschönigung, heißt es aus der Verwaltung. Mit dem Konzept Echte Menschen. Echte Vorteile. will die Stadt sichtbar machen, dass die Innenstadt trotz Baumaßnahmen lebendig bleibt.

Konkrete Unterstützungsangebote

Neben der visuellen Kampagne, die auf digitalen Großflächen, in sozialen Medien und in Printmedien ausgespielt wird, stellt die Stadt direkte Anreize bereit. In teilnehmenden Geschäften erhalten Kundinnen und Kunden Parkhaus Wertbons für die PMG Parkhäuser in der Innenstadt. Jeder Bon hat einen Wert von 1,80 Euro, ist zwölf Monate gültig und kann mit weiteren Bons kombiniert werden. Die Stadt stellt insgesamt 10 000 Parktickets zur Verfügung. Ergänzend ist weiterhin an jedem ersten Samstag im Monat die Fahrt mit Bus und Bahn in Mainz, Budenheim, Wackernheim und Zornheim kostenlos.

Die porträtierten Händlerinnen und Händler

Sechs Geschäftsleute stehen stellvertretend für die mehr als 400 Händlerinnen und Händler in der Mainzer Innenstadt. Dazu gehören Jan Sebastian vom Juwelier Willenberg in der Schillerstraße, ein Traditionsbetrieb seit 1878. Cliff Kilian von der Buchhandlung Shakespeare und So in der Gaustraße, die es seit 27 Jahren gibt. Laura Schué vom Familienbetrieb Ohlala by Schué am Kirschgarten für Dekoration und Heimtextilien. Daniel Sieben von Liebs in der Seppel Glückert Passage, der besondere Labels aus Mainz und der Region anbietet. Stefanie Menz von TabaCasa am Dom auf dem Markt, die seit 24 Jahren als Treffpunkt mit italienischem Kaffee gilt. Und JanaBlumeVintage in der Fischtorstraße, die handverlesene Vintage Mode verkauft.

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz betont, die Kampagne setze auf ehrliche Kommunikation und solle den Wandel der Stadt als Wirtschaftsstandort als Chance darstellen. Zentrale Anlaufstelle für alle Informationen ist die Landingpage mainz.de/offen, auf der die Porträts, Informationen zu den Wertbons und aktuelle Baustellenhinweise zusammengeführt werden.

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