
Das Zukunftswerk in Wiesbaden hat ein Jahr nach seiner Eröffnung mehr als 170 Veranstaltungen durchgeführt und rund 16.000 Teilnehmende verzeichnet. Seit dem Start am 20. Januar 2025 ist der offene Raum im Luisenforum zu einem Ort geworden, an dem Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft gemeinsam an digitalen und nachhaltigen Projekten arbeiten.
Bilanz nach zwölf Monaten
Das Angebot im Zukunftswerk reicht demnach von Workshops für Seniorinnen und Senioren über Kurse zu ChatGPT bis zu Bildungsangeboten für Schulklassen. Während der Smart City Fahrradwoche wurden Fahrradsensoren gebaut, außerdem fanden kreative Netzwerktreffen statt. Testessen zur nutzerzentrierten Entwicklung des KI Chatbots Lilli wurden im Zukunftswerk durchgeführt und flossen in dessen Weiterentwicklung ein.
Nach Angaben der Organisatoren nutzten mehr als 16.000 Menschen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft die Räumlichkeiten und Programme. Insgesamt seien über 170 Veranstaltungen angeboten worden, heißt es in der Bilanz.
Programm und Ablauf der Jubiläumsveranstaltung
Zum einjährigen Bestehen lädt das Zukunftswerk am Donnerstag, 5. Februar, von 12 Uhr bis 16:30 Uhr in die Kirchgasse 6, 2. Obergeschoss im Luisenforum. Besucherinnen und Besucher können an vier Mitmachstationen Angebote zu Künstlicher Intelligenz und Robotik ausprobieren. Vorgesehen sind unter anderem das Trainieren eines KI Modells, ein kreativer Wettbewerb mit KI, das Programmieren von Mini Roboter und ein KI Quiz.
Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Snacks und kleine Überraschungen ist gesorgt. Fragen zur Veranstaltung können per E Mail an zukunftswerk@wiesbaden.de gerichtet werden.
Zielrichtung und Ausblick
Die Stadtverwaltung beschreibt das Zukunftswerk als einen offenen Begegnungsraum, der den Dialog zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft stärken soll. Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung, betont, das Zukunftswerk biete Raum für Austausch und Innovation, in dem Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven gemeinsam gestalten könnten.
Das Jubiläum werde nicht nur als Rückblick verstanden, sondern als Auftakt für weitere Projekte und Kooperationen, heißt es weiter. Geplant sei eine Ausweitung der Aktivitäten, um noch mehr Menschen in Wiesbaden für Beteiligung und gemeinsames Gestalten zu gewinnen.
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