Barrierefreie Verbindung am Kransand vorerst unterbrochen nach mutwilliger Beschädigung

Barrierefreie Verbindung am Kransand vorerst unterbrochen nach mutwilliger Beschädigung
Barrierefreie Verbindung am Kransand vorerst unterbrochen nach mutwilliger Beschädigung | Bild: Quelle: ESWE Verkehr

Der Aufzug am Freizeitgelände Kransand am Rheinufer ist bis auf Weiteres außer Betrieb. Ursache ist eine mutwillige Beschädigung aus dem Mai. Die Schachttür des Aufzugs wurde so stark beschädigt, dass sie vollständig ersetzt werden muss. Wegen langer Lieferzeiten rechnen Verantwortliche mit einer Reparaturdauer bis August. Die Kosten werden voraussichtlich in einem fünfstelligen Bereich liegen.

Art des Schadens und voraussichtliche Reparatur

Nach Angaben der Betreiber ist die Schachttür erheblich beschädigt und kann nicht instand gesetzt werden. Ein kompletter Austausch der Bauteile sei erforderlich. Bis die Ersatzteile geliefert und eingebaut sind, könne der Aufzug technisch nicht betrieben werden. Einen genauen Fertigstellungstermin nannten die Verantwortlichen nicht, schätzen aber, dass die Arbeiten bis August abgeschlossen sein werden.

Auswirkungen für Besucher und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen

Der Aufzug verbindet das beliebte Kransand-Areal am Rheinufer unmittelbar mit dem Verkehrsknotenpunkt am Brückenkopf. Für Fahrgäste der Bushaltestelle Kastel Brückenkopf stellt der Aufzug eine direkte barrierefreie Verbindung dar. Mit der außer Betriebsetzung entfällt diese Komfortverbindung vorerst, was insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen beeinträchtigt.

Frühere Vorfälle

Bereits im Juni und im August 2025 kam es nach Angaben der Betreiber zu weiteren Vandalismusereignissen, die erhebliche Schäden verursacht hatten. Der Aufzug war ursprünglich im August 2024 in Betrieb genommen worden, um den Höhenunterschied am Standort komfortabel zu überwinden.

Während der Ausfallzeit bleibt das Gelände erreichbar, jedoch ohne die direkte barrierefreie Verbindung. Verantwortliche prüfen nach eigenen Angaben die weiteren Schritte zur Sicherung und Instandsetzung der Anlage.

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