Überdachte Fahrradstation am Elsässer Platz ergänzt Parkhaus mit Ladepunkten und Service

Überdachte Fahrradstation am Elsässer Platz ergänzt Parkhaus mit Ladepunkten und Service
Überdachte Fahrradstation am Elsässer Platz ergänzt Parkhaus mit Ladepunkten und Service | Bild: WiBau

Am Parkhaus Elsässer Platz in Wiesbaden ist eine neue, rund um die Uhr videoüberwachte Fahrradstation in Betrieb genommen worden. Die überdachte Anlage bietet Platz für 30 Fahrräder, davon 16 herkömmliche Fahrräder, zehn E Bikes und vier E Lastenräder. Zusätzlich sind Stellplätze für zwölf E Scooter vorgesehen.

Ausstattung und Service

Die Station verfügt über integrierte Ladestationen für E Bikes, an denen Akkus während des Parkens kostenfrei geladen werden können. Außerdem gibt es vier abschließbare Schließfächer mit Steckdosen, die Stauraum für Helme oder Taschen bieten und das Laden von Smartphones und anderen mobilen Geräten ermöglichen. Ergänzt wird das Angebot durch eine mobile Fahrrad Servicestation mit Luftpumpe und Werkzeug für kleinere Reparaturen vor Ort.

Standort und Nutzerkreis

Die Anlage befindet sich direkt an der Einfahrt zum Parkhaus und steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung. Neben den Nutzenden des Parkhauses richtet sich das Angebot an Besucherinnen und Besucher der benachbarten Sporthallen, der örtlichen Behörden und Einrichtungen sowie an künftige Besucherinnen und Besucher des Elsässer Parks, dessen Eröffnung für September 2026 geplant ist. Laut Betreiber soll die Station die Verknüpfung von Auto, Rad und ÖPNV erleichtern und den Einzugsradius der Quartiersgarage vergrößern.

Konzept und Finanzierung

Die WiBau GmbH integriert die neue Fahrradstation unter der Marke Lilienparken in ihr Parkraummanagement. Das Unternehmen sieht die Anlage als sinnvolle Ergänzung zum Pkw Angebot und als Maßnahme zur effizienten Raumnutzung. Die Stadtverwaltung betont, dass die Infrastruktur den Umstieg aufs Rad attraktiver machen soll und auf die wachsende Nachfrage nach sicheren und komfortablen Abstellmöglichkeiten reagiert.

Die Umsetzung wurde mit Mitteln aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

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